Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: Januar 2025 · Blitz-ERechnung SaaS-Plattform

Geltungsbereich und Vertragsparteien

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen

Anbieter[IHR FIRMENNAME], [ADRESSE]
nachfolgend"Blitz-ERechnung" oder "wir"
NutzerUnternehmer gem. § 14 BGB (keine Verbraucher)

Blitz-ERechnung richtet sich ausschließlich an Unternehmer (§ 14 BGB) — Selbstständige, Freelancer und Unternehmen. Verbraucher im Sinne des § 13 BGB sind von der Nutzung ausgeschlossen. Es gelten ausschließlich diese AGB; abweichende Bedingungen des Nutzers werden nicht anerkannt.

Leistungsbeschreibung

Blitz-ERechnung ist eine cloudbasierte Software-as-a-Service (SaaS) Plattform für:

Wir bieten die Software "as is" als SaaS-Dienst an. Eine Installation auf eigener Hardware ist nicht Bestandteil des Vertrags.

Vertragsschluss und Registrierung

Der Vertrag kommt durch Registrierung und Bestätigung der E-Mail-Adresse zustande. Mit der Registrierung akzeptiert der Nutzer diese AGB und die Datenschutzerklärung. Der Nutzer ist verpflichtet, bei der Registrierung wahrheitsgemäße Angaben zu machen und diese aktuell zu halten.

Pro Unternehmen ist grundsätzlich ein Nutzerkonto zulässig. Business-Kunden dürfen bis zu 10 Nutzerkonten pro Unternehmen anlegen.

Tarife und Preise

TarifPreisAbrechnungLeistungsumfang
Testphase € 0,00 einmalig 14 Tage Voller Funktionsumfang, keine Zahlungsdaten erforderlich
Monatlich € 9,90 monatlich Unbegrenzt Rechnungen, XRechnung, ZUGFeRD, DATEV-Export
Jährlich € 99,00 jährlich Wie monatlich; Ersparnis € 19,80 gegenüber € 118,80

Alle genannten Preise sind Bruttopreise und enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer von derzeit 19 %. Preisänderungen werden mindestens 4 Wochen vor Inkrafttreten per E-Mail angekündigt.

Zahlung und Abrechnung

Die Abrechnung erfolgt monatlich oder jährlich im Voraus. Zahlungsmittel: Kreditkarte (Visa, Mastercard, Amex), SEPA-Lastschrift, PayPal. Die Zahlungsabwicklung erfolgt über Stripe Inc.

Bei Zahlungsverzug behält sich Blitz-ERechnung vor, den Zugang zur Plattform zu sperren, bis der offene Betrag ausgeglichen ist. Gesetzliche Mahngebühren und Verzugszinsen (§ 288 BGB) bleiben vorbehalten.

Für B2B-Kunden wird nach jeder Zahlung eine ordnungsgemäße Rechnung per E-Mail zugestellt.

14-tägige Testphase

Kostenpflichtige Tarife können 14 Tage lang kostenlos getestet werden. Innerhalb dieser Frist entstehen keine Kosten. Die Testphase erfordert keine Zahlungsdaten und endet automatisch. Sie geht nicht selbsttätig in ein kostenpflichtiges Abonnement über. Nach Ablauf bleiben bereits erfasste Daten erhalten und können weiterhin eingesehen und exportiert werden; das Erstellen und Ändern von Rechnungen erfordert einen kostenpflichtigen Tarif.

Kündigung und Vertragslaufzeit

Monatliche Tarife: Kündigung jederzeit möglich mit Wirkung zum Ende des laufenden Abrechnungsmonats.

Jährliche Tarife: Kündigung jederzeit möglich mit Wirkung zum Ende des Vertragsjahres. Bei vorzeitiger Kündigung durch Blitz-ERechnung (z.B. wegen Verstoß gegen AGB) wird das anteilige Restguthaben erstattet.

Die Kündigung kann per E-Mail an kuendigung@blitz-erechnung.de oder über das Kundenportal erfolgen.

Nach Kündigung hat der Nutzer 30 Tage Zeit, seine Daten zu exportieren. Danach werden alle personenbezogenen Daten gelöscht — ausgenommen steuerrechtlich aufbewahrungspflichtige Daten (§ 147 AO).

Pflichten des Nutzers

  1. Der Nutzer ist für die steuerliche Korrektheit seiner erstellten Rechnungen selbst verantwortlich.
  2. Zugangsdaten sind geheim zu halten. Blitz-ERechnung haftet nicht für Schäden durch Weitergabe von Zugangsdaten.
  3. Die Plattform darf nicht für illegale Zwecke, Spam oder missbräuchliche Aktivitäten genutzt werden.
  4. Reverse Engineering, Dekompilierung oder Extraktion des Quellcodes ist untersagt.
  5. Der Nutzer stellt sicher, dass er die Rechte an den eingestellten Daten besitzt.

Verfügbarkeit und SLA

Blitz-ERechnung strebt eine Verfügbarkeit von 99,5% pro Monat an für kostenpflichtige Tarife. Geplante Wartungsarbeiten werden 24 Stunden im Voraus angekündigt und finden vorzugsweise nachts statt.

Während der Testphase besteht kein SLA-Anspruch. Bei Unterschreitung des SLA für kostenpflichtige Tarife wird auf Anfrage eine anteilige Gutschrift gewährt.

Haftungsbeschränkung

Blitz-ERechnung haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Personenschäden.

Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet Blitz-ERechnung nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und begrenzt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden — maximal jedoch auf die im letzten Jahr gezahlten Entgelte.

Blitz-ERechnung übernimmt keine Haftung für die steuerliche oder rechtliche Korrektheit der erstellten Rechnungen. Die Software unterstützt den Nutzer bei der Rechnungserstellung — die inhaltliche Verantwortung verbleibt beim Nutzer.

Datenschutz und Auftragsverarbeitung

Der Nutzer ist für die Rechtmäßigkeit der in Blitz-ERechnung eingegebenen Daten (insbesondere Kundendaten) verantwortlich. Er ist der Verantwortliche im Sinne der DSGVO; Blitz-ERechnung ist Auftragsverarbeiter.

Ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO steht unter blitz-erechnung.de/avv zum Abruf und zur Unterzeichnung bereit. Die Nutzung der Plattform setzt das Vorhandensein eines gültigen AVV voraus.

Änderungen der AGB

Blitz-ERechnung behält sich vor, diese AGB mit einer Frist von 4 Wochen per E-Mail zu ändern. Widerspricht der Nutzer nicht innerhalb dieser Frist, gelten die neuen AGB als akzeptiert. Auf das Widerspruchsrecht und die Folgen des Schweigens wird in der Änderungsmitteilung ausdrücklich hingewiesen.

Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).

Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist — soweit gesetzlich zulässig — der Sitz von Blitz-ERechnung.

Schlussbestimmungen

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Die unwirksame Bestimmung wird durch eine wirksame ersetzt, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

Mündliche Nebenabreden bestehen nicht. Änderungen bedürfen der Textform.